GfK – erste Erfahrungen

Gewaltfrei kommunizieren will geübt sein

Nach meiner Erfahrung dürfte vorab die erste Erkenntnis sein, dass wir statt Gefühlen nachzuspüren meist Bewertungen und Interpretationen aussprechen. Da ist M. Rosenberg mit der GfK nicht der einzige, der dies betont.

Dann gilt es erstmal sich dabei zu beobachten, den Sachverhalt klar vom Gefühlsgedussels abzugrenzen. Und so langsam lernen wir uns selber kennen, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit war die Erfüllung unserer Bedürfnisse auf der Strecke geblieben. Und die kommen bei fortwährender Übung immer besser zutage.

Zur Erfüllung sind wir dann selbst verantwortlich

„Alles was Menschen tun, tun sie aufgrund von Bedürfnissen. Bleiben Bedürfnisse unerfüllt, äußert sich dies in unangenehmen Gefühlen.“   Empathie.com

Marshall Rosenberg erklärt die Bedürfnisse als abstrakt. Sie sind stets positiv  und deren Erfüllung unabhängig von Personen oder deren Verhalten.

Sage nicht, was du denkst, sage, was du brauchst.

Von Marshall Rosenberg stammt dieser unter GfKlern bekannte Satz. Es geht immer wieder darum in Verbindung zu gehen. Mit der Gewaltfreien Kommunikation haben wir eine weitere Methode und Chance Empathie und Selbstempathie zu verstehen und mit Übung zu erlernen.

Wie können wir unsere Bedürfnisse erfüllen?

Sie finden Ihre Bedürfnisse über Ihre Gefühle. Unerfüllte Bedürfnisse melden sich, indem ein unangenehmes Gefühl wach wird. Erfüllte Bedürfnisse bringen ein wohliges Gefühl. Beim Gefühl von Mangel nehmen wir immer eine sogenannte Strategie um es zu stillen. Wenn es dann genährt ist, fühlen wir uns satt und gut. Die Sonne darf scheinen. 🙂

Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns

  • auf eine befriedigendere Art miteinander umzugehen,
  • Bedürfnisse auf eine Weise zu erfüllen, die auch anderen gerecht wird,
  • schmerzliche und frustrierende Erfahrungen zu bewältigen,
  • Schuldgefühle, Scham, Angst und Depression hinter sich zu lassen,
  • Ärger und Frustration positiv umzuwandeln,
  • Rücksicht, Respekt und Konsens zu fördern und
  • bereichernde Erfahrungen im persönlichen Bereich, in Familie, Schule, Nachbarschaft und Gesellschaft zu sammeln.

 

„Das beste Handlungsmotiv ist es, das eigene Leben und das der anderen zu bereichern und zwar freiwillig, nicht aus Angst, Schuld oder Scham!“

(aus “Gewaltfreie Kommunikation”, Jungfermann Verlag, Paderborn 2005)

Was ist Empathie?

Empathie ist eine Haltung, die manch einem schon inne wohnt. Sie impliziert eine grundsätzliche Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber unsrer Gefühle und Bedürfnisse. Dies mag dem einen oder anderen fremd vorkommen, weil es unüblich oder naiv scheint. Letztendlich ist dies ein Weg zur Annahme und Lösung unserer eigenen Probleme miteinander.

Die vier Schritte der GfK

Das 4-Schritte-Modell zeigt detailiert auf, wie wir mit uns umgehen. Es geht über die sachliche Beobachtung zur klaren Gefühlsäußerung mit dem Bedürfnis dahinter durch jede emotionale Situation durch. Am Ende können wir eine Botschaft bzw. Aussage zum Beispiel in Form einer Bitte äußern.
Solange Gefühle und Bedürfnisse ignoriert werden, bleiben die Erfüllungen auf der Strecke oder jemand anderes kommt zu kurz.

Das können wir lernen.

 

 

su rund

Hallo, ich bin Daniele Susanne Kinder-Walenta und ich zeige hier,
was für Seele und Gemüt alles nützlich ist – Therapie macht Sinn!